Sauerland Tour 3 – Tag 1 – Anreise zum Campingplatz Kernbach und erste RundWanderung

Eine Tour durchs Sauerland, diesmal mit unserer kleinen 2 Jährigen und unserem Hund vom Campingplatz Kernbach zum Rimberg und zurück.

Wir sind heute recht früh aufgestanden und haben das Auto beladen. Wie ihr an unserer Packliste (folgt noch) sehen könnt, ist diese um einiges umfangreicher, wie gedacht bzw. wie es für 3 Leute normal ist. Da wir nicht wussten wie unsere 2-jährige auf die ganze Sache reagieren wird, mussten Kopfkisssen, Plüschtier zum schlafen, etc extra eingepackt werden.

Wir haben uns entgegen unseren normalen Touren dagegen entschlossen, unser Auto irgendwo weit weg vom Campingplatz abzustellen um dann zum Campingplatz zu laufen.

Der Grund ist banal: Wenn die Kleine in der Nacht keine Ruhe gibt oder wir aus irgendeinem anderen Grund die Übernachtung im Zelt abbrechen müssen, müssten wir mit Sack und Pack und der Lütten ggf nachts ca. 8km zum Auto zurück laufen. Daher sind wir dieses mal direkt vom Campingplatz aus gestartet.

Da das Sauerland von unserem zu Hause nicht so weit weg ist (wichtig falls man abbrechen muss), führt uns auch diese Trekking Tour wieder ins und durchs Sauerland.

Das Auto war voll, soviel sei gewiss, aber es war auch bei der ersten Tour nicht anders zu erwarten. Lieber das erste mal etwas mehr dabei haben, bevor etwas fehlt.

Wir sind mit dem Auto dann direkt zum Campingplatz Kernbach gefahren. Haben das Zelt aufgebaut, Isomatten ausgerollt und aufgeblasen, Schlafsäcke ausgerollt…….das übliche Prozedere. Dann ging es an die erste Wandertour mit unserer kleinen Tochter.

Hier die Tourdaten:
Länge der Tour: 8 km
Schwierigkeistgrad: mittelschwer 
Tiefster Punkt: 260 m über NormalNull 
Höchster Punkt: 450 m über NormalNull
GPX Track zum Download

Hier ein paar Eindrücke von der ersten Tour:

Achja, unsere Lütte hat sich natürlich voller Elan den eigenen kleinen Wanderrucksack aufgesetzt……für 2 Minuten……danach “wanderte” der Rucksack im Kinderwagen mit. Das hatten wir uns zwar anders vorgestellt aber das interessiert so eine kleine Wanderin so überhaupt nicht 😉

Da wir unseren Kinderwagen dabei hatten, war die Wanderung recht unkompliziert. Wenn unsere kleine keine Lust zum laufen hatte, wurde sie bequem durch die Natur kutschiert. Was man deutlich dazu sagen muss: Es macht die Wanderung für die Erwachsenen/Eltern nicht wirklich einfacher. Denn wann genau wollen die kleinen in den Kinderwagen? Natürlich wenn es eine Weile bergauf geht 😉 Also schiebt man noch einige Kilo vor sich her. Es klingt einfacher als es ist, gerade auf langgezogenen Bergauf-Wegen.

Alles in allem sind so kleine Kinder sehr neugierig und wollen die Welt und somit auch die Natur entdecken. Da wird sich schonmal einige Minuten vor eine Blume oder ein Insekt gehockt und alles kommt zum Stillstand 😉

Aber genau das ist gut so. Die Kleine sollte Spaß daran haben und wir wussten eins schon vorher: Das Tempo gibt die kleine vor und wenn sie hocken und gucken will, dann ist das so ;).

Etwa 400 Meter vor dem eigentlichen Tagesziel machte uns ein wild zugewachsener Weg einen Strich durch die Planung. Aber ist ja kein Problem, die kleine raus aus dem Kinderwagen, und laufen. Ein Blick in den Kinderwagen verriet uns: Das wird nichts. Unsere Kleine hat ihren wohlverdienten Mittagsschlaf gehalten. Wach machen wollten wir sie nicht, also sind wir wieder umgedreht.

Unseren Hund hat die Tour nicht gestört. Er war froh über jedes Wasserloch und hat es sichtlich genossen, sich auch mal im hohen gras zu verstecken.

Nachdem wir auf dem Zeltplatz wieder angekommen sind, haben wir für die Nacht alles vorbereitet. Jetzt wurde es interessant. Gewandert sind wir mit der kleinen schon öfter aber im Zelt schlafen…..?

Gegen 21:30 Uhr und ein paar Runden auf dem Campingplatz eigenen Spielplatz, haben wir die Kleine in ihren “normalen” Schlafsack gelegt und ihre Flasche zubereitet. Beim trinken der Flasche zeigte sie nach oben und sagte “Licht aus!”. Nun können Eltern ja vieles…..aber die Abendsonne ausknipsen gehört definitiv nicht dazu.

Da das Zelt dementsprechend “hell erleuchtet” war, war für unsere Kleine noch Tag und Tag sein bedeutet: nicht schlafen sondern spielen 😉

Gegen 23:30 Uhr hat sie dann aufgegeben und sich der Müdigkeit hingegeben.

Nun war auch die Zeit dass wir Eltern unsere Augen schließen konnten und endlich Schlaf fanden.