zuletzt aktualisiert am

Wie bereits vorher mit den Kindern haben wir Erwachsenen mit unserem Border Collie „Lucy“ ebenfalls eine Trekkingtour zum testen durchgeführt. Wir wollten herausfinden, ob das Weitwandern aber vor allem auch das Zelten für uns beiden Erwachsenen etwas ist und wie sich unsere Hündin „Lucy“ dabei fühlt.

Die Tourdetails

Die Streckenführung haben wir auf Grund dessen, dass wir keine Kinder dabei hatten etwas verlängert. Dabei hatten wir auch die Gelegenheit die in der letzten Tour nicht angesteuerte Schutzhütte in Neuludwigsdorf zu erkunden und zu benutzen.

Gesamtstrecke: 30259 m
Maximale Höhe: 717 m
Minimale Höhe: 360 m
Total time: 00:02:59
Herunterladen

Der Großteil des Weges entspricht 1:1 meiner ersten Tour mit den Kindern. An den weitläufigen Feldern sind wir in diesem Fall nur rechts Richtung „Neuludwigsdorfer Hütte“ abgebogen.

Ein Ausblick zum genießen

Rast zur Mittagszeit

Hier ging es erst bergab um uns dann auf einem langezogenen Weg übers Feld und in den Wald zur Schutzhütte Neuludwigsdorf zu bringen.

So entspannend kann eine Pause sein

Wie findet es der Hund?

Unser Hund hat den Ausflug bis hierher gut überstanden. Allerdings war das für heute auch erst etwa 3/4 der Strecke. Wir haben an dieser Schutzhütte Mittag gegessen. Etwas Warmes, wie immer zum Mittag. Lucy hat sich ums Essen keine Gedanken gemacht. Sie hat nachdem sie ihren Durst gestillt hat, ein wenig geruht. So wie Frauchen.

Nach einer ausgedehnten Pause für uns Drei ging es dann weiter zum Schlafplatz, welchen ich auch vorher mit den Kindern genutzt habe. Da die letzte Tour bereits etwas länger her war, habe ich den nicht direkt gefunden. Natur verändert sich halt, also ging es an der entsprechenden Stelle ein paar Mal hin und her, sehr zum Leidwesen meiner Frau.

Die 1. Nacht für Frau und Hund

Die Dämmerung brach ein und unser Zelt war aufgebaut. Die Isomatten aufgeblasen, Schlafsäcke ausgepackt und der Rest der Ausrüstung im zelt verstaut. Da wir beide noch nicht müde waren, haben wir uns auf eine kleine Erkundungstour gemacht. Was mir bei der letzten Tour nicht aufgefallen war, es rauschte ganz in der Nähe…..dort musste ein Bach sein. Also gingen wir auf die Suche und wurden fündig.

Rast und Erfrischung am Bach

Nach einer kleinen erholsamen Rast am Bach haben wir uns in unser Zelt zurückgezogen. Unsere Hündin schlief vor dem Zelt ohne größeren Schutz, was beim einsetzenden Regen eher unangenehm gewesen sein dürfte. Daher wussten wir ab diesem Moment, dass wir bei unserem nächsten Zelt einen Vorraum benötigen, indem Lucy übernachten kann. Da der Boden und die Luft noch relativ warm war, war diese Nacht für Lucy wettertechnisch noch unproblematisch.

Viel mehr wurde ich dann um ca. 3 Uhr nachts von Wildschweinen wach. Eine Horde zog an unserem Zelt vorbei, vermutlich hatten sie das nicht luftdicht verpackte Hundefutter gewittert. Lucy war mucksmäuschen still und hat keinen Ton von sich gegeben. Als ich dann kurzzeitig das Licht im zelt eingeschaltet habe, blieb die Herde stehen. Nach dem ausschalten des Lichts, machten sich die Wildschweine schnell fort. Nichts passiert.

Der nächste Morgen

Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hat, freuten wir uns auf einen Kaffee am Zelt. Wir öffneten das zelt, schauten aus den Bäumen heraus auf ein Feld Richtung Bach und machten mit unserem Kocher ersteinmal eine schöne Tasse Kaffee bevor wir dann die Ausrüstung zusammen packten und uns auf den weg zu einer geeigneten Stelle zum frühstücken machten.

An einer Brücke, welche genau über besagten Bach führte, holten wir dann Kocher und Frühstück raus, Brötchen und Belag und haben im Regen , nur leicht geschützt unser Frühstück genossen.

Danach ging es die letzten Kilometer zum Auto zurück. Frau und Hund waren begeistert, nur das Wetter hätte etwas freundlicher sein können.

Teilen via