Trekking mit Kindern und Hund

Informationen rund ums Trekking mit Kindern und Hund

Kategorie: Beitrag 2018 (Seite 1 von 2)

Erfahrungsbericht – Kocher – Esbit Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset für 1-2 Personen

Erfahrungs- und Testbericht zum Kocher Esbit Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset

Das Esbit Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset ideal für 1-2 Personen. Ein Leichtgewicht das viel kann.

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Ausrüstung – Kocher für 1-2 Personen

Alles rund um mobile Kocher

Mein erster Kocher (2016) das  Esbit Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset für 1-2 Personen

Ich habe vor einigen Jahren viel Zeit mit der Überlegung und Recherche nach einem für mich idealen Kocher zum wandern gesucht. Viel zeit mit lesen von Bewertungen und Recherche über die pro´s und Kontra´s der einzelnen Varianten verbracht.

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Ausrüstung Testtour – Schlafsack

Wie bei allen Ausrüstungsgegenständen gibt es auch bei den Schlafsäcken einiges zu beachten. Sommer-(oder Hütten-)Schlafsäcke, Winterschlafsäcke……..Gewicht, Preis, für Kinder, für Erwachsene…..schier unendliche Dinge gibt es zu beachten.

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Ausrüstung Testtour – Zelt

Testour – Zelt

Wir haben uns vor der Anschaffung überlegt, welche Kriterien unser Zelt für den Testzeitraum erfüllen sollte. Folgende Überlegungen standen im Raum:

  1. Preis -> gleich etwas „richtig gutes“ oder doch erstmal „preisgünstig“
  2. Ort -> Wo wollen wir die ersten Touren machen -> Sicherlich nicht in Skandinavien, wir werden in Deutschland bleiben

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Ausrüstung Testtour – Isomatte

Es gibt am Markt eine Fülle an Isomatten für jeden Geldbeutel aber für Test Trekking Touren gleich 100€ oder mehr pro Isomatten ausgeben? Empfanden wir als unnötig.

Kindern genügt es (auf jeden Fall bei den ersten Test Trekking Touren) auf „ganz normalen“ Isomatten für ein paar Euro zu schlafen. Diese isolieren gut und ausreichend, solltet Ihr nicht Eure erste Test Trekking Tour im Winter starten wollen.

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Ausrüstung – Rucksäcke

Bei der Wahl der (Trekking-) Rucksäcke sollte man nicht blind im Internet kaufen.

Nicht jedes Modell von jedem Hersteller ist geeignet für jede Person oder besser: für jeden Rücken!

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Apsis / Apside beim Zelt

Als Apsis oder Apside bezeichnet man einen Vorraum welcher vom Schlaf- bzw. Aufenthaltsraum abgetrennt ist.

Er ist optimal zum verstauen von Ausrüstung geeignet. Bei manchen Zelten ist die Apsis so groß dass sogar genug Platz zur Unterbringung einer weiteren Person vorhanden ist.

Bei Regen oder starkem Wind kann dieser Vorraum auch zum kochen mittels Kocher genutzt werden.

Hier ein Beispiel anhand des Tatonka Polar 3 Trekkingzelt:

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Wanderung – Definition

Als Wanderung bezeichnet man meist eine eintägige Tour zur Freizeitgestaltung und/oder körperlichen Betätigung.

Vorzugsweise werden hierfür vordefinierte Wanderwege begangen, in der Natur z.B. im Wald, durch Städte oder über flaches Land.

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4 Tage Trekking Tour mit 2 Kindern im Hunsrück und in Kell

Unsere erste Mehrtageswanderung mit zwei Kindern (9 und 11 Jahre alt), führte uns drei Tage durch den Hunsrück und 1 Tag waren wir auf dem Höhlen- und Schluchtenweg in Kell. Vier Tage voller Spannung und Entspannung aber genauso mit vielen Strapazen.

Tag 1 – von Woppenroth zur Burgruine Schmidtburg (Hunsrück)

Nach knapp drei Stunden Anfahrt und Suche nach einem Parkplatz, starteten wir unsere erste mehrtägige Wanderung über den Hunsrück in Rheinland-Pfalz. Die Motivation und Vorfreude war bei allen groß.

Gesamtstrecke: 7617 m
Maximale Höhe: 490 m
Minimale Höhe: 338 m
Total time: 04:24:40
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Der erste Tag verlief relativ entspannt. Anhand des Höhenprofils erkennt man gut, dass es tendenziell bergab ging. Durch dichte Wälder und über schmale Pfade führte uns der Weg. Es war kühl, so um die 10 Grad Celsius aber trocken. Die kleinen Regenschauer haben wir dank des Laubdachs über uns nicht mitbekommen.

Unser erster längerer Zwischenstopp führte uns, nach einem doch recht steilen Aufstieg, zu einer Klosterruine

An dieser Klosterruine befand sich ein Tisch mit Bänken, so dass wir hier unsere warme Mahlzeit zum Mittag zubereiten und essen konnten. Im Rücken die Klosterruine, vor uns diese Aussicht. Wo könnte man besser essen?

Ab jetzt ging es wieder bergab, sehr zur Freude der Kinder. Unser Weg führte uns teils über normale Wanderwege aber auch über schmale Trampelpfade zu unserem Tagesziel: Das Trekkingcamp „Burgruine Schmidtburg“. Wir hatten das ausgesprochen große Glück, dass niemand dort war. Kein Burgwart, keine anderen Camper. Lediglich ein Verein hat sein Herbstfest am anderen Ende der Burgruine gefeiert. Wir hatten freie Platzwahl und ab hier lasse ich Bilder sprechen, denn die sagen mehr wie tausend Worte.

Hier gibt es für Kinder jede Menge Dinge zu entdecken. Ich kann dieses Trekking Camp nur jedem empfehlen der mit Kindern egal welchen Alters unterwegs ist.

Etwa 1 km entfernt gibt es noch ein Besucherbewerkwerk mit Imbiss. Wir sind leider eine halbe Stunde nach der letzten Führung angekommen, so daß wir leider keinen Blick mehr ins Bergwerk werfen konnten. Dort gibt aber einen guten und bezahlbaren Imbiss. Nach einer Portion Currywurst/Pommes war die Enttäuschung fast vergessen.

Gerade in den Ferien-/Sommerzeiten sollte eine Reservierung beim Burgward vor Reiseantritt erfolgen: Dies geht bis jetzt nur telefonisch. Herr Gerlach: +49 (0)6752/3160

Tag 2 – Trekkingcamp Burgruine Schmidtburg nach Hahnenbach (Hunsrück)

TrekkingCamp Schmidtburg – am Morgen

Der nächste Morgen begann für mich etwas früher, wie für die Kinder. Erstmal gab es einen großen Becher voll Kaffee. Im Hintergrund ging langsam die Sonne auf, so dass ich die Kinder geweckt habe, damit sie dieses Schauspiel miterleben können. Es viel ihnen nicht leicht, bei 5 Grad Celsius, ihre kuscheligen Schlafsäcke zu verlassen. In der Nacht hatte es geregnet, so dass das Zelt heute etwas schwerer sein wird beim tragen.

Nach einem kräftigenden warmen Frühstück haben wir unsere Ausrüstung zusammen gepackt und uns auf den Weg zum Campingplatz in Hahnenbach gemacht.

Gesamtstrecke: 10224 m
Maximale Höhe: 409 m
Minimale Höhe: 301 m
Total time: 06:38:40
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Wie man sehen kann, ist der zweite Tag um einiges anspruchsvoller. Es waren mehr Kilometer und es geht viel bergauf und bergab. Das Wetter und die Temperaturen spielten am Vormittag durchaus mit. Um die 10 Grad Celsius und vorerst trocken. Der Weg führte uns Bergauf und bergab. Hauptsächlich durch dichte Wälder. Was uns die Gelegenheit gab trotz regen am Mittag, nach etwa der Hälfte der Strecke Mittag zu kochen und relativ trocken beim essen zu bleiben.

Die Aussicht und die Ruhe entschädigten uns aber. Interessanter Weise haben die Kinder an diesem Tag begonnen, die Stille genießen zu können. So ganz ohne Technik und ohne Luxus, den sie von zu Hause kennen.

Nach weiteren anstrengenden Kilometern haben wir unser Tagesziel für Tag 2 der Hunsrück Trekkingtour erreicht. Den Campingplatz in Hahnbach. Auch hier war alles leer, bis auf einen Dauercamper. Der Inhaber spendierte uns noch ein paar tiefgefrorene Bockwürste, welche wir liebendgern angenommen und im Kocher warm gemacht haben.

Da wir recht gut durchgekommen sind und die Kinder noch nicht so recht müde waren, haben wir noch eine kleine Sightseeingtour durch das kleine Örtchen Hahnbach gemacht. Am Bach entlang, stand eine kleine aber gut anzusehende Kapelle. Leider war diese verschlossen. Dann gings zurück auf den Zeltplatz und unter die Dusche.

Tag 3 – Hahnenbach zurück nach Woppenroth (Hunsrück)

Die Nacht war sehr regnerisch und auch nach dem aufwachen, regnete es noch ganz anständig. Zum Glück stand nahe des Zeltes ein Baumstumpf unter einer großen Tanne. Diesen konnten wir als Tisch für unser Frühstück benutzen. Gekocht haben wir es im „Vorzelt“.

Nachdem wir unser Frühstück verspeißt und unsere Ausrüstung verstaut haben, ging es direkt steil nach oben auf den Bergkamm.

Gesamtstrecke: 11467 m
Maximale Höhe: 574 m
Minimale Höhe: 284 m
Total time: 07:06:24
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Dort gabs ein paar frische Brombeeren am Wegesrand.

Der Weg wurde aber noch anspruchsvoller. Wie auf dem Höhenprofil erkennbar ist, geht der Weg tendenziell erstmal nur bergauf. Sehr zum leidwesen der doch so langsam erschöpften Kinder.

Aber die ein oder andere Schutzhütte bot uns Gelegenheit auszuruhen.

Der Weg führte uns über einen Trail auf dem gerade ein Marathon gelaufen wurde. Nachdem wir unsere Tour vorsichtig fortgesetzt haben, kamen wir nach einigen Kilometern an unserem Auto an. Sichtlich erschöpft sind die Kinder förmlich ins Auto gefallen.

Den Rest des Weges zum heutigen Tagesziel, der Campingplatz in Mendig, haben wir mit dem Auto zurückgelegt (etwa 1h Autofahrt).

Dort angekommen, waren die Kinder wegen des schönen Spielplatzes kaum zu bremsen. Erst wurde natürlich die Ausrüstung aufgebaut.

Mit Einbruch der Dunkelheit, sind wir erstmal unter die warme Dusche gesprungen. Das tat nach dem regnerischen Tag sowas von gut. Danach gab es das erste rituelle Essen unserer Trekkingtour:

Wir haben alles an übriger Wurst gebraten und mit ein paar Scheiben Brot verspeist.

Tag 4 – Traumpfad Höhlen und Schluchten in Kell

Die Nacht über hat es geregnet und es war sehr sehr frisch als ich mich um 05 Uhr aus dem Zelt bewegt habe. Die Nähe zur Autobahn hat mich wenig schlafen lassen, daher erstmal eine schöne Tasse Kaffee und ich muss sagen, der Sonnenaufgang hat ein wenig entschädigt.

Diesmal hatten wir es deutlich einfacher mit dem Zusammenpacken der Ausrüstung, da das Auto neben unserem Zelt stand. Also grob gepackt und ab ins Auto. Einen Rucksack haben wir mit den Trinkflaschen und ein paar Snacks bestückt, der rest lag ziemlich wild im Kofferraum verteilt. Jetzt ging es mit dem Auto zum Traumpfad und dann zu Fuß den Höhlen- und Schluchtenweg entlang

Gesamtstrecke: 12801 m
Maximale Höhe: 385 m
Minimale Höhe: 187 m
Total time: 07:16:42
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Im Gegensatz zu den anderen Tagen ein sehr entspannter Weg auf dem es allerhand zu sehen und zu entdecken gibt. Nicht überraschend dass ich hierbei von Höhlen und kleineren und größeren Schluchten spreche. Für Kinder (und Erwachsene) echt spannend zu erleben.

Mittagessen gab es dann frisch gekocht, auf dem höchsten Punkt des Weges. Natürlich war dort alles leer aber kaum war der Kocher an, füllte sich der Platz mit Menschen, als hätten sie es gerochen.

Nach Abschluss des Weges, ging es dann auf die knapp drei stündige Fahrt nach Hause. Die Kinder waren kaputt und haben innerhalb einer halben Stunde im Auto geschlafen.

Alles in allem war die Tour unsere erste Trekkingtour mit Kindern über mehrere Tage und ein voller Erfolg.

Über unsere Ausrüstung konnten wir jetzt nochmal nachdenken. Es stand fest, wir brauchen vor allem ein kleineres uns leichteres Zelt, möglichst mit mehr Platz, wie dieses doch sehr günstige Kuppelzelt. Ein neues haben wir inzischen. Der Kocher war für 3 Personen zu klein. Hier haben wir ebenfalls Abhilfe geschaffen. Die Isomatten haben wir ebenfalls erweitert, denn bei der nächsten Tour stellte sich heraus dass eine undicht geworden ist.

Alles rund um unsere aktuelle Ausrüstung könnt Ihr hier nachlesen.

1. Tour mit 2 Erwachsenen und 1 Hund

Wie bereits vorher mit den Kindern haben wir Erwachsenen mit unserem Border Collie „Lucy“ ebenfalls eine Trekkingtour zum testen durchgeführt. Wir wollten herausfinden, ob das Weitwandern aber vor allem auch das Zelten für uns beiden Erwachsenen etwas ist und wie sich unsere Hündin „Lucy“ dabei fühlt.

Die Tourdetails

Die Streckenführung haben wir auf Grund dessen, dass wir keine Kinder dabei hatten etwas verlängert. Dabei hatten wir auch die Gelegenheit die in der letzten Tour nicht angesteuerte Schutzhütte in Neuludwigsdorf zu erkunden und zu benutzen.

Gesamtstrecke: 30259 m
Maximale Höhe: 717 m
Minimale Höhe: 360 m
Total time: 00:02:59
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Der Großteil des Weges entspricht 1:1 meiner ersten Tour mit den Kindern. An den weitläufigen Feldern sind wir in diesem Fall nur rechts Richtung „Neuludwigsdorfer Hütte“ abgebogen.

Ein Ausblick zum genießen

Rast zur Mittagszeit

Hier ging es erst bergab um uns dann auf einem langezogenen Weg übers Feld und in den Wald zur Schutzhütte Neuludwigsdorf zu bringen.

So entspannend kann eine Pause sein

Wie findet es der Hund?

Unser Hund hat den Ausflug bis hierher gut überstanden. Allerdings war das für heute auch erst etwa 3/4 der Strecke. Wir haben an dieser Schutzhütte Mittag gegessen. Etwas Warmes, wie immer zum Mittag. Lucy hat sich ums Essen keine Gedanken gemacht. Sie hat nachdem sie ihren Durst gestillt hat, ein wenig geruht. So wie Frauchen.

Nach einer ausgedehnten Pause für uns Drei ging es dann weiter zum Schlafplatz, welchen ich auch vorher mit den Kindern genutzt habe. Da die letzte Tour bereits etwas länger her war, habe ich den nicht direkt gefunden. Natur verändert sich halt, also ging es an der entsprechenden Stelle ein paar Mal hin und her, sehr zum Leidwesen meiner Frau.

Die 1. Nacht für Frau und Hund

Die Dämmerung brach ein und unser Zelt war aufgebaut. Die Isomatten aufgeblasen, Schlafsäcke ausgepackt und der Rest der Ausrüstung im zelt verstaut. Da wir beide noch nicht müde waren, haben wir uns auf eine kleine Erkundungstour gemacht. Was mir bei der letzten Tour nicht aufgefallen war, es rauschte ganz in der Nähe…..dort musste ein Bach sein. Also gingen wir auf die Suche und wurden fündig.

Rast und Erfrischung am Bach

Nach einer kleinen erholsamen Rast am Bach haben wir uns in unser Zelt zurückgezogen. Unsere Hündin schlief vor dem Zelt ohne größeren Schutz, was beim einsetzenden Regen eher unangenehm gewesen sein dürfte. Daher wussten wir ab diesem Moment, dass wir bei unserem nächsten Zelt einen Vorraum benötigen, indem Lucy übernachten kann. Da der Boden und die Luft noch relativ warm war, war diese Nacht für Lucy wettertechnisch noch unproblematisch.

Viel mehr wurde ich dann um ca. 3 Uhr nachts von Wildschweinen wach. Eine Horde zog an unserem Zelt vorbei, vermutlich hatten sie das nicht luftdicht verpackte Hundefutter gewittert. Lucy war mucksmäuschen still und hat keinen Ton von sich gegeben. Als ich dann kurzzeitig das Licht im zelt eingeschaltet habe, blieb die Herde stehen. Nach dem ausschalten des Lichts, machten sich die Wildschweine schnell fort. Nichts passiert.

Der nächste Morgen

Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hat, freuten wir uns auf einen Kaffee am Zelt. Wir öffneten das zelt, schauten aus den Bäumen heraus auf ein Feld Richtung Bach und machten mit unserem Kocher ersteinmal eine schöne Tasse Kaffee bevor wir dann die Ausrüstung zusammen packten und uns auf den weg zu einer geeigneten Stelle zum frühstücken machten.

An einer Brücke, welche genau über besagten Bach führte, holten wir dann Kocher und Frühstück raus, Brötchen und Belag und haben im Regen , nur leicht geschützt unser Frühstück genossen.

Danach ging es die letzten Kilometer zum Auto zurück. Frau und Hund waren begeistert, nur das Wetter hätte etwas freundlicher sein können.

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